So erstellen Sie in 6 übersichtlichen Schritten eine neue Firmenhomepage …

Die Erstellung der neuen Firmenhomepage kann eine Herausforderung sein, weil Sie als Unternehmer/in im Alltag mit ganz anderen Themen zu tun haben.

Falls Sie im Online Marketing unerfahren sind, mag Ihnen ein Homepage-Projekt sogar unübersichtlich und schwer verständlich erscheinen.

Auch wenn Sie mit einer Agentur zusammenarbeiten, wird doch oft viel Wissen vorausgesetzt, das Sie als UnternehmerIn aus einer anderen Branche evtl. gar nicht als Vorkenntnis haben.

Hilfe ist bereits unterwegs! 🙂

Ich stelle Ihnen in den folgenden Artikeln die 6 Schritte vor, die ich bei Homepageprojekten in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden anwende.

Denn wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen, ist die Erstellung einer neuen Homepage einfach zu handhaben. Und wenn Sie Ihre Firmenhomepage von uns erstellen lassen, helfen wir natürlich gerne.

Diese Tipps und Infos sind übrigens genauso gültig, wenn Sie Ihre Homepage von einer anderen Agentur erstellen lassen, oder selbst machen.

Hier ein Überblick über die 6 Schritte eines Homepageprojekts, die Details dazu beschreibe ich dann in den Fachartikeln der nächsten Tage.

  1. Zuerst wählen Sie eine Webadresse, auch Domain genannt. Wie Sie Ideen für gute Webadressen finden, erfahren Sie in meinem nächsten Artikel.Domains können ganz schön teuer sein. Die teuerste, die ich kenne, hat 12,5 Millionen US Dollar gekostet!
  2. Danach werden Sie einen Hostingvertrag bei einer Firma wie Strato, 1&1, Telekom usw. abschließen. (Wobei diese 3 Firmen genau jene sind, von denen ich wegen schlechtem Kundensupport abrate.) Sie können auch bei uns hosten, das kostet aber einen Tick mehr als bei den Massenabwicklern, die ich gerade genannt habe. Nach diesen beiden Schritten kann Ihre Agentur an die Arbeit gehen. Jetzt wird die eigentliche Homepage erstellt.
  3. Sie machen Vorgaben fürs Aussehen der Homepage. Die Agentur erstellt dann Design Entwürfe, unter denen Sie auswählen können.
  4. Sie legen die Themen und die einzelnen Seiten Ihrer Firmenhomepage fest. Dabei entsteht die logische Struktur für Ihre Internetpräsenz.
  5. Sie, oder ein bezahlter Werbetexter, schreiben die Texte für die einzelnen Seiten.Beim Werbetexten haben viele Kunden die größten Probleme. Hier habe ich einen Tipp für Sie, der so unglaublich simpel ist, dass Sie sich wundern werden, wie Sie eine ganze Seite innerhalb von 10 Minuten schreiben.
  6. Wenn das Aussehen, die Seiten und die Texte der Firmenhomepage feststehen, ist es Zeit, das ganze Kunstwerk im Internet zu veröffentlichen! Sie prüfen das Ergebnis und nehmen letzte Korreklturen und Verbesserungen vor – bzw. geben Ihre Änderungswünsche an Ihre Agentur weiter.

Soweit der Überblick über die 6 Schritte zur Firmenhomepage.

Es gibt natürlich auch Website-Projekte, die viel komplizierter sind. Aber für eine kleine Homepage, mit der sich eine Firma in Text und Bild vorstellen will, ist der beschriebene Ablauf ausreichend. In diesem Ablauf nicht berücksichtigt ist das Marketingkonzept für die Homepage.

Damit kommen wir zum ersten Schritt:

Ihre Firmenhomepage: Schlossallee oder Badstraße?

Ihre Firmenhomepage: Schlossallee oder Badstraße?

Der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Webadresse ist so groß wie beim Monopoly-Spiel der Unterschied zwischen Schlossallee und Badstraße.

Hier geht es um die Frage: wie finden Sie einen guten Domainnamen für Ihre Firmenhomepage.

Damit Ihre Firmenhomepage ins Internet gestellt werden kann, brauchen Sie eine Domain.

Eine Domain ist die Adresse, die man im Internetbrowser eingeben muss um eine Homepage zu erreichen. Die Domain wird auch Webadresse, Domainname oder URL genannt.

Die Adresse meiner persönlichen Homepage beispielsweise ist „RalfSkirr.com.“

Einige der populärsten Domains in Deutschland sind „Bild.de“, „Spiegel.de“ und „Xing.com“.

Das www ist übrigens bei den meisten Webadressen gar nicht erforderlich. Sie können Homepages auch erreichen, wenn Sie das www weglassen.

[Wenn das nicht funktioniert, liegt meist ein Fehler bei den Einstellungen des Webservers vor, auf dem die Domain-Homepage gespeichert ist.]

Auch Ihre Firmenhomepage kann nur über eine Domain erreicht werden.

Der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Domain ist so groß wie beim Monopoly-Spiel der Unterschied zwischen Schlossallee und Badstraße.

Wussten Sie, dass Erfolg versprechende Domainnamen bei Auktionen für 6- und 7-stellige Beträge verkauft werden?

Ihre Firmenhomepage: Schlossallee oder Badstraße?

Daran, dass so hohe Preise gezahlt werden, sehen Sie, wie wichtig ein guter Domainname für Ihre Firmenhomepage ist.

Deshalb sollten Sie bei der Wahl Ihres Domainnamens gründlich nachdenken. Sammeln Sie zahlreiche Ideen, bevor Sie eine Entscheidung für einen konkreten Namen treffen.

Noch ein Wort zu den Kosten: Wenn Sie einen Domainnamen wählen, den noch niemand registriert hat, kostet der Name ca. 10 Euro.

Wenn Sie aber einen Namen wollen, den schon jemand registriert hat, müssen Sie unter Umständen sehr hohe Beträge bieten. Beispiele sehen Sie ja in der Infografik oben.

Oft wird alleine Ihr Wunsch, einen Namen zu kaufen, zum Anstoß für eine Auktion, bei der der Preis in die Höhe getrieben wird. Auch die oben gezeigten Millionenbeträge sind durch Auktionen zustande gekomen.

Ein guter Domainname für Ihre Firmenhomepage

  • wird von Google und anderen Suchmaschinen für Ihre Branche bevorzugt.
  • zeigt Homepagebesuchern sofort, worum es bei Ihnen geht.
  • führt direkt zu Ihrem Unternehmen.

Gute Bestandteile Ihrer Webadresse können sein:

  • Branchenbezeichnung, Produkt- und Dienstleistungsnamen
  • Ihr Firmenname
  • Ortsnamen (wenn Sie überwiegend lokal arbeiten)

Profi-Tipp: Sichern Sie sich bei Namen, die aus mehreren Wörtern bestehen, sowohl die Version mit als auch ohne Bindestrich.

So können Sie sicherstellen, dass kein Mitbewerber zum Trittbrettfahrer wird.

Beispiel: internet-online-marketing.de und internetonlinemarketing.de.

Beide führen zur gleichen Firmenhomepage. Hätte ich nur einen der beiden Domainnamen registriert, bestünde die Gefahr, dass ein Konkurrent den anderen Namen registriert und mir so mit meinem eigenen Branding Konkurrenz macht.

Gehen Sie bei der Auswahl Ihrer Webadresse wie folgt vor:

  1. Sammeln Sie Schlüsselwörter zu Firma, Ort, Branche, Produkt und Dienstleistung.
  2. Bilden Sie mögliche Domainnamen durch Kombination von Schlüsselwörtern und Namen.
  3. Prüfen Sie bzw. lassen Sie uns prüfen, welche dieser Namen noch frei sind.
  4. Entscheiden Sie sich für einen der Namen und registrieren Sie die Adresse für Ihre Firmenhomepage.

Wir helfen Ihnen gerne mit Namens-Vorschlägen und prüfen die Verfügbarkeit Ihrer Wunschdomain.

So vermeiden Sie teure Abmahnungen bei Ihrer Firmenhomepage

Es geht hier immer noch um Schritt 1, die Auswahl einer guten Webadresse für Ihre Firmenhomepage.

Das ist ein besonders wichtiger Punkt, mit dem Sie Rechtsstreitigkeiten und Kosten vermeiden.

Wir haben gerade besprochen, wie Sie Ideen für Ihre Webadresse sammeln.

Aber nicht jeder Name ist erlaubt! Achten Sie darauf, keine Namensrechte anderer Firmen zu verletzen, denn das kann teuer werden.

Hier ein paar Tipps, wie Sie kostenpflichtige Abmahnungen durch Anwälte verhindern.

Vorsicht bei Markennamen, Logos und Bildern anderer Firmen!

1. Benutzen Sie in Ihrer Domain auf keinen Fall Markennamen anderer Firmen.

ACHTUNG: Das gilt auch dann, wenn Sie mit dieser Firma zusammenarbeiten.

Lesen Sie diesen Satz bitte noch einmal:

Das gilt auch dann, wenn Sie mit dieser Firma zusammenarbeiten.

Lassen Sie sich hier nicht von Ihrem „gesunden Menschenverstand“ in die Irre führen.

Ohne schriftliche Genehmigung keine Markennamen in Webadressen!

Beispiele für Verletzungen des Markenrechts bei Firmenhomepages:

Sie heißen Mustermann und leiten eine Versicherungsagentur für die Allianz.

  • Sie dürfen auf keinen Fall eine Homepage mit dem Namen Allianzagentur-Mustermann.de beantragen.

Sie haben einen Friseursalon in München und benutzen nur Produkte von Wella.

  • Sie dürfen auf keinen Fall eine Homepage mit dem Namen Wella-Haarstudio-München.de beantragen.

Die einzige Ausnahme ist, wenn Sie vorher vom Rechteinhaber eine schriftliche Genehmigung bekommen.

Mündliche Zusagen sind nutzlos. Sie werden oft von Mitarbeitern der entsprechenden Firmen gemacht, die dazu gar nicht befugt sind.

Das gleiche gilt für die Verwendung von Logos, Produktfotos und Texten anderer Firmen:

2. Logos, Produktfotos und Texte anderer Firmen dürfen Sie auf Ihrer Homepage ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis nicht verwenden.

Dass Sie das Produkt einer Firma verkaufen, gibt Ihnen nicht automatisch das Recht, Logos, Fotos oder Produktbeschreibungen dieser Firma für Ihre eigene Firmenhomepage zu benutzen.

Das ist schade, aber eine unabänderliche, gesetzliche Vorschrift.

3. Seien Sie vorsichtig bei Logos unabhängiger Organisationen und Unternehmen, die sich zu Ihrem Unternehmen geäußert haben.

Dies gilt zum Beispiel für Prüfstellen wie TÜV, oder die Stiftung Warentest, aber auch für Zeitungen und Print-Magazine.

Dass jemand Ihr Unternehmen ‘geprüft’ hat und darüber berichtet, gibt Ihnen nicht automatisch das Recht, deren Logo zu benutzen.

Die Stiftung Warentest verlangt erhebliche Geldbeträge, damit Sie deren Logo auf Ihrer Homepage benutzen dürfen.

Fragen Sie im Einzelfall nach.

Ist das wirklich so wichtig?

Ja.

Ich erlebe immer wieder Unternehmer, die ABSOLUT SICHER sind, dass Sie die Logos und Fotos von Geschäftspartner XYZ benutzen dürfen.

Ein paar Monate später flattern dann Briefe vom Anwalt ins Haus, und die Firmen müssen meine Agentur beauftragen, die Homepage zu ändern. Eine Abmahnung kostet Sie immer mindestens ein paar hundert Euro. Manchmal auch mehrere Tausend Euro. Deshalb:

1. Benutzen Sie im Domainnamen (ohne schriftliche Genehmigung) keine Markennamen.

2. Benutzen Sie in den Inhalten Ihrer Firmenhomepage (ohne schriftliche Genehmigung) keine Logos, Fotos oder Texte anderer Firmen. Auch wenn diese Firmen Ihre Geschäftspartner sind.

Webhosting für Ihre Firmenhomepage – was ist wichtig?

Webhosting für Ihre Firmenhomepage – was ist wichtig?

Im ersten Schritt Ihres Homepageprojekts haben Sie Ihren Domainnamen gewählt. In diesem Schritt geht jetzt darum, was Sie brauchen, um überhaupt eine Webseite ins Internet stellen zu können. Kurz gesagt: Sie brauchen ein “Hosting” für Ihre Firmenhomepage. Meistens wird der Hostingvertrag dann abgeschlossen, wenn man den Domainnamen beantragt.

Ich beantworte die Fragen:

  • Was ist Webhosting?
  • Worauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Hostingvertrag machen?

Wie kommt Ihre Homepage eigentlich ins Internet?

Damit Ihre Firmenhomepage im Internet veröffentlicht wird und aufgerufen werden kann, müssen Sie dafür einen Platz auf einem Webserver mieten.

Die Dateien Ihrer Website werden dann auf einem PC Ihrer Webserverfirma gespeichert. Das nennt man Web-Hosting.

Das funktioniert genauso, wie wenn Sie eine Datei auf Ihrem Computer speichern – mit dem Unterschied, dass die Computer der Hostingfirma mit einer massiven Datenleitung ans Internet angeschlossen sind – damit der Inhalt (also Ihre Homepage) im Internet angezeigt werden kann.

Sie könnten theoretisch sogar zuhause Ihren eigenen PC mit Internetanschluss benutzen, um Ihre Homepage vom Wohnzimmer aus zu veröffentlichen. Aber davon rate ich Ihnen dringend ab – es ist wirklich kompliziert. 🙂

Wo können Sie Hostingverträge abschließen?

Es gibt zahlreiche große und kleine Firmen die Webhosting anbieten. Meistens sind das unbefristet laufende Verträge mit monatlicher oder jährlicher Zahlung.

Monatspreise liegen meistens zwischen 5,- und 50,- Euro.

Die bekanntesten Anbieter für Webhosting in Deutschland sind 1&1, Strato und Telekom. Wir, die DigiStage GmbH, bieten auch Webhosting an – allerdings nur für Kunden, die Ihre Firmenhomepage bei uns erstellen lassen.

Während Hosting-Pakete der großen Anbieter eine Do-it-yourself-Lösung sind, ist unser Hosting eine Full-Service-Lösung.

Bei den großen Anbietern müssen Sie Ihr Hosting selbst verwalten.

Sie erhalten Zugangsdaten für eine Verwaltungsoberfläche und machen dort alle Einstellungen und Fehlerbehebungen selbst. Dazu gehören Arbeiten wie das Einrichten von Emails, Spamfiltern und Datenbanken oder das Sichern Ihrer Homepage.

Vorteile der Webhosting Marktführer:

  • Billiger als andere Anbieter; billiger als unser Full-Service-Angebot.

Nachteile der Hosting Marktführer:

  • Schlechter Support (oft werden Anfragen nicht beantwortet oder erst nach 3 bis 4-maliger Wiederholung der Anfrage). Als kleiner Kunde mit ein paar Euro Monatsbeitrag sind Sie denen völlig wurscht.
  • Sie müssen alle technischen Einstellungen selbst vornehmen. Auch bei komplizierten Einstellungen wird Ihnen oft nicht geholfen.
  • Die Verwaltungsoberfläche ist bei allen Marktführern extrem unübersichtlich und verwirrend.

Wenn wir Ihre Firmenhomepage erstellen spielt es aber keine Rolle wo Sie hosten, solange der Webserver den grundsätzlichen technischen Anforderungen einer zeitgemäßen Homepage entspricht.

Sie können Ihre Seite bei uns hosten, oder bei einem der großen Anbieter wie 1&1, Strato, Telekom, oder bei anderen Anbietern weltweit.

Wie wählen Sie unter konkurrierenden Anbietern für Webhosting aus?

Hostingpakete sind oft mit vielen technischen Merkmalen beschrieben.

Dinge wie: Speicherplatz, Zahl der Emailadressen, Zahl der MySQL Datenbanken, Zahl der CRON Jobs und vieles mehr.

Verwirrend !

Die Anbieter versuchen sich gegenseitig mit großspurigen Versprechungen zu übertrumpfen. Vieles davon ist Augenwischerei und für Sie im Alltag nutzlos.

  • Wenn Ihre Homepage gerade mal 5 MB groß ist, welche Rolle spielt es, ob Ihr Hosting 500 MB erlaubt oder 5000 MB oder 50 000 MB?
    Keine.
  • Welche Rolle spielt es für Sie, ob Ihr Hosting 100 Emailadressen beinhaltet oder 10 000?
    Keine.

Ich erspare Ihnen hier, 30 oder 40 technische Merkmale von Webhosting aufzulisten und zu erläutern. Hauptsache Sie wissen:

Die meisten marktschreierisch angepriesenen Funktionen brauchen Sie nicht.

WICHTIG: Klären Sie VOR Kauf eines Webhostings mit Ihrer Agentur ab, was für Ihre Firmenhomepage wirklich gebraucht wird.

Wenn Sie erst das Hosting kaufen, und dann mit der Agentur sprechen, kann das mehrmonatige Verzögerungen in Ihrem Projekt zur Folge haben. Der Umzug einer Domain zu einem anderen Host beispielsweise ist nach Registrierung des Domainnamens für 2 Monate gesperrt.

Für Rückfragen zu diesem oft verwirrenden Thema stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

3. Schritt: Ihre Vorgaben zum Webdesign Ihrer neue Firmenhomepage

Wichtige Entscheidungen zum Webdesign Ihrer neuen Firmenhomepage

In jedem Homepageprojekt müssen eine Reihe von Entscheidungen getroffen werden. In den vorhergehenden Artikeln haben wir darüber gesprochen, wie Sie eine Webadresse auswählen, und was bei der Auswahl des Webhostings wichtig ist.

Jetzt geht es um den dritten Schritt im Ablauf eines Website-Projektes.

Wie Sie ein Webdesign für Ihre Homepage bekommen, das Ihnen gefällt.

Bevor Ihre Agentur an die Arbeit gehen kann, sollten Sie überlegen, welche Vorstellung Sie vom Aussehen Ihrer zukünftigen Firmenhomepage haben.

Im Großen und Ganzen ist das Webdesign Ihrer Homepage Aufgabe Ihrer Internetagentur. Dennoch möchten Sie vielleicht bestimmte Vorgaben machen.

1. Farben?

  • Gibt es ein Corporate Design, dessen Farben wir verwenden müssen?
  • Oder haben Sie Lieblingsfarben, die wir einbauen sollen?

2. Fotos?

  • Welche Art von Bildern möchten Sie gerne auf der Homepage sehen?
  • Haben Sie eigene Bilder, die Bestandteil des Webdesigns werden sollen?
    Zum Beispiel ein Logo, Fotos von Ihrer Firma, Produkten und Mitarbeitern.

Falls Sie keine Bilder haben, kein Problem! Bei Bilddatenbanken kann man sehr preiswert erstklassige Fotos kaufen.

Ich kaufe für meine eigenen Homepages alle Bilder bei https://istockphoto.com oder bei https://bigstockphoto.com.

Bigstock ist etwas billiger. istock ist etwas teurer, hat aber auch mehr hochwertige Bilder für höchste Ansprüche.

Wir suchen für Ihre Firmenhomepage passende Bilder aus. Wenn Sie möchten, können Sie aber bei istock oder bigstock auch gerne selbst nach Bildern stöbern.

3. Homepage-Vorbilder?

  •  Gibt es Beispielseiten, die Sie als ‚Vorbild’ ansehen? Homepages anderer Firmen, die Ihnen gut gefallen?

Schicken Sie uns die Links!

Ein wichtiger Punkt: Wenn Sie sich andere Homepages als Beispiele ansehen, schauen Sie nach Beispielen in Ihrer ‚Gewichtsklasse‘.

Vor ein paar Wochen nannte mir ein Kunde, dessen Firmenhomepage ganze 96 Wörter und ein Foto hat, die Seite https://www.aldi-nord.de als Vorbild.

Das kann einfach nicht funktionieren.

Eine gigantische Homepage mit 8 000 Seiten, interaktiven Funktionen, Onlinediensten usw. braucht ein ganz anderes Webdesign als eine winzige Firmenhomepage mit 96 Worten und einem Bild.

Screenshot einer Homepage.

Denken Sie an Homepages wie Yahoo, Amazon, Newshomepages, Homepages großer Aktiengesellschaften.

Alle diese Homepages taugen nicht als Vorbild für kleine Firmenhomepages, weil kleine Unternehmen gar nicht die Inhaltsmenge haben, so viel Platz auf dem Bildschirm zu füllen.

Denken Sie also kurz darüber nach, wie umfangreich Ihre Homepage werden soll, und schauen Sie dann nach Vorbildern, die dazu passen.

Die Branche spielt dabei keine Rolle. Hinsichtlich der Optik kann auch eine Homepage aus ganz anderen Branchen ein Beispiel für Ihren Geschmack sein. Ich rate sogar davon ab, sich an direkten Konkurrenten zu orientieren.

Sie können uns dann gerne Links zu ein paar Beispielseiten schicken, damit wir eine Idee bekommen, was Ihnen gefällt.

Zusammengefaßt, wir brauchen von Ihnen Infos zu:

  • Farben
  • Fotos und Logos
  • Evtl. Beispielseiten, die Ihnen gut gefallen. Bzw. Ihre Vorstellung zum ‘Look and Feel’ Ihrer neuen Homepage.
  • Sonstige Informationen, die für Sie wichtig sind

Welche Inhalte braucht Ihre Firmenhomepage?

Welche Inhalte braucht Ihre Firmenhomepage?

Wir sind bereits bei Schritt 4 Ihrer Homepageentwicklung angekommen. Den Anfang dieser Serie finden Sie hier.

Bisher haben wir uns mit den allgemeinen Themen wie Homepagename und Webdesign befasst. Heute geht es nun konkret zur Planung der Inhalte Ihrer Homepage. Für die meisten Firmenhomepages sind das insbesondere die Textinhalte. Statt munter drauf los zu schreiben, machen wir erst eine grobe Übersicht, welche Themen wir unseren Besuchern auf der Homepage vorstellen wollen.

Haben Sie schon über die Inhalte Ihrer Homepage nachgedacht? Das ist ein wichtiger Punkt, denn ob Ihre Homepage erfolgreich wird, liegt weniger am schicken Aussehen als an den Inhalten.

Warum?

Weil potenzielle Kunden auf INFORMATIONSSUCHE sind.

Niemand kauft bei Ihnen ein, nur weil Ihre Firmenhomepage so schön ausschaut.

Ihre Inhalte leisten die verkäuferische Überzeugungsarbeit.

Am besten machen Sie frühzeitig eine Gliederung mit allen Seiten Ihrer Homepage. So bekommen Sie den ersten Überblick über Ihre Homepageinhalte.

  • Dann wissen Sie, für welche Seiten Sie (oder Ihr Werbetexter) Texte schreiben werden.
  • Und wir wissen, welche Seiten wir herstellen müssen und welche Einträge Ihr Homepage-Menü haben wird.

Denken Sie auch darüber nach, ob alle Seiten auf der gleichen Ebene sind oder in mehreren Ebenen gestaffelt werden.

Zum Verständnis ein Beispiel für eine zwei-stufige Gliederung der Homepageinhalte.

Auf Ebene 1 sind die Seiten:

  1. Über uns
  2. Was wir tun
  3. Unsere Produkte
  4. Kontakt
  5. Impressum

Auf der 2. Ebene gibt es dann Unterpunkte zum Thema Produkte:

3.1. Produkt A

3.2. Produkt B

3.3. Produkt C

Die gesamte Gliederung dieser 8-seitigen Firmenhomepage:

  1. Über uns
  2. Was wir tun
  3. Unsere Produkte

3.1. Produkt A

3.2. Produkt B

3.3. Produkt C

  1. Kontakt
  2. Impressum

Erfolgstipp: Erfahrungsgemäß erhalten Sie 95% der Besuche nur auf die Seiten der ersten Ebene. Inhalte der tieferen Ebenen werden selten angesehen.

  1. Bringen Sie alle wichtigen Inhalte auf Seiten der ersten Ebene Ihrer Homepage.
  2. Planen Sie eine tiefere Staffelung nur wo es inhaltlich wirklich Sinn macht.
  3. Empfehlenswert sind 1 oder 2 Ebenen, mehr als 3 sollten Sie vermeiden.

Hier geht es also darum, den Überblick über Ihre Homepagestruktur zu schaffen.

5. Homepage Texte: So schreiben Sie erfolgreiche Inhalte für Ihre Firmenhomepage

Erfolgreiche Homepage Texte: So schreiben Sie Inhalte für Ihre Firmenhomepage

90% aller Homepagebesucher bleiben weniger als 10 Sekunden, bevor sie zu einer anderen Homepage weiter gehen.

Ein Besucher, der innerhalb von 10 Sekunden wieder geht, wird aber sicher kein Kunde.

  • In diesem Schritt Nr. 5 gebe ich Ihnen Tipps, wie Sie Homepage Texte schreiben, die bei Besuchern gut ankommen.
  • Texte, die Ihnen helfen, Besucher länger auf Ihrer Homepage zu halten.

Wenn wir als Unternehmer über unsere eigene Firma, über unsere Produkte und Dienstleistungen schreiben, nehmen wir oft die falsche Perspektive ein.

Wir schreiben munter drauf los, und sammeln recht willkürlich die Dinge an, die uns gerade zu unserem Unternehmen einfallen.

Wir vergessen beim Schreiben manchmal, uns vorher den genauen ZWECK unserer Texte klar zu machen.

Der Zweck Ihrer Homepage-Texte ist es, Interessenten auf der Homepage bei deren Informationssuche zu unterstützen.

Nur wenn Ihr Leser innerhalb der genannten 10 Sekunden sieht, dass er auf Ihrer Homepage findet, wonach er sucht, wird er tiefer in die Homepage einsteigen.

Es stellen sich also 2 Fragen.

  1. Für Wen schreiben Sie?

Machen Sie sich bewusst, für wen Sie schreiben. Wer genau soll von Ihrer Website angesprochen werden? Ein Text, der jeden ansprechen soll, spricht im Zweifel überhaupt niemand an.

Welcher Homepagebesucher wäre der ideale Kunde?

Mit diesem idealen Kundenbild in Gedanken, stellen Sie sich die zweite Frage:

  1. Welche Informationen suchen Ihre Leser auf Ihrer Homepage tatsächlich?

Es spielt keine Rolle, was Sie und ich über unsere Unternehmen interessant finden. Wichtig ist, was Ihre potenzielle Kunden suchen.

Interessenten sind auf Informationssuche. Schreiben Sie also nicht irgendetwas über Ihre Firma, sondern schreiben Sie das, wonach die Kunden suchen. Es geht nicht darum, die Interessenten zu beeindrucken. Es geht darum, den Interessenten das zu geben, wonach sie suchen.

Die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.

Wenn Ihr Leser nicht sofort findet, wonach er sucht, ist er weg. Für immer.

Wie gehen Sie bei der Textentwicklung konkret vor?

  1. Beantworten Sie beide Fragen oben schriftlich, bevor Sie anfangen, Texte für einzelne Seiten der Homepage zu schreiben.
  2. Sammeln Sie dann Stichworte zu den wichtigsten Themen.
  3. Schreiben Sie die Texte Seite für Seite.

Im nächsten Abschnitt finden Sie 3 Killer-Tipps, mit denen Sie die Zeit zum Schreiben der Texte um 80% reduzieren werden.

So wird das Schreiben Ihrer Homepage-Texte noch leichter…

Verspätungen bei den Homepage-Texten sind der häufigste Grund für Verzögerungen im Zeitplan eines Homepageprojekts. Vielen meiner Kunden fällt es schwer, die Texte für die Firmenhomepage zu schreiben.

Natürlich können Sie Ihre Texte von einem Werbetexter schreiben lassen.

Aber wenn Sie Ihre Texte für Ihre Firmenhomepage selbst schreiben (niemand kennt Ihre Firma besser als Sie!), dann lesen Sie diesen Artikel besonders aufmerksam.

Denn sind 3 fantastische Tipps, mit denen Sie Ihre Homepage-Texte sehr viel schneller schreiben werden. Ich behaupte sogar, dass Sie damit die Zeit um 80% reduzieren.

Und knapp bei Zeit ist doch jeder, nicht?

Bevor Sie mit dem Schreiben Ihrer Webtexte anfangen,

  • vergessen Sie bitte Alles, was Sie in der Schule übers Aufsatz-Schreiben gelernt haben.
  • Vergessen Sie außerdem allen Werbequatsch, den Sie im Laufe der Jahre von anderen Unternehmen gelesen haben.

Stattdessen:

Tipp Nr. 1: Schreiben Sie so wie Sie im Alltag sprechen, so wie Sie mit Ihren Kunden sprechen.

Ja, schreiben Sie nicht zu trocken, in Beamtendeutsch oder in Werbesprache – denn das fällt den meisten Menschen schwer.

  • Es kostet viel Zeit so zu schreiben.
  • Und es ist leider auch sehr langweilig, solche Texte zu lesen.

Schreiben Sie so wie Sie sprechen und wie Sie Ihrem Kunden Ihre Firma im persönlichen Gespräch erklären würden. Schreiben Sie so, wie Sie mit Ihren Kunden am Telefon sprechen.

D.h. nicht, dass Sie Jargon oder Dialekt benutzen sollen, sondern dass Sie in normal sprechbaren Sätzen schreiben sollen. Keine Marketingsprache und nicht wie ein Lexikon oder ein Gesetzbuch schreiben.

Das ist leicht zu schreiben UND für Ihre Kunden später auf der Homepage auch leicht zu lesen.

Sie können die Lesbarkeit testen, indem Sie den fertigen Text laut vorlesen. Klingt das natürlich, ist der Text gut. Klingt es umständlich und geschraubt, wird der Leser sich nicht damit wohlfühlen.

Etwas weiter oben hatte ich empfohlen, dass Sie sich für die Firmenhomepage einen Idealkunden vorstellen sollen. Wenn Sie das gemacht haben, können Sie dieses Bild jetzt nutzen.

Stellen Sie sich vor, Sie telefonieren mit diesem Kunden. Schreiben Sie auf, was Sie zu ihm sagen würden.

Tipp Nr. 2: Beantworten Sie Fragen

Einen Text als Antwort auf eine Frage zu schreiben ist die einfachste Art Texte zu schreiben.

Vergleichen Sie diese beiden Ansätze:

  1. Schreiben Sie 500 Wörter zum Thema: ‚Über uns –die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen unseres Unternehmens‘
  2. Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie ein Interressent gefragt hat: „Was macht Ihre Firma eigentlich?“ Kam Ihre Antwort da nicht wie aus der Pistole geschossen?
    Natürlich kam sie wie aus der Pistole geschossen! Sie haben bestimmt nicht gesagt: „Moment, ich muss mir mal Notizen machen und mir das 3 Tage durch den Kopf gehen lassen.“

Es ist einfach leichter, einen flüssigen Text zu schreiben, wenn Sie als Antwort auf eine Frage schreiben, statt einen abstrakten Aufsatz zu schreiben.

  • Am besten erstellen Sie eine Liste mit Fragen, die Ihre Zielgruppe an Sie hat.
  • Formulieren Sie alle anderen Themen, die Sie auch ansprechen wollen, in Frageform um.
  • Beantworten Sie dann diese Fragen eine nach der anderen auf Ihrer Homepage.

Die Fragen selbst müssen am Ende gar nicht auf Ihrer Homepage auftauchen. Sie können sie durch normale Überschriften ersetzen.

Sie können aber auch die Fragen selbst in der Homepage benutzen und Ihre Infos im Frage/Antwort Format auf der Homepage präsentieren. Das ist bei Lesern durchaus beliebt.

Tipp Nr. 3: Beantworten Sie die Fragen mündlich, und nehmen Sie Ihre Antworten auf.

Damit verbinden Sie Tipp 1 und 2 zu einer Geschwindigkeitsrakete.

Was früher umständlich war, ist heute dank moderner Smartphones und Computer billig und einfach geworden.

Erzählen Sie einfach, was es über Ihre Themen zu sagen gibt. Nehmen Sie das Gespräch auf, und machen Sie daraus die Homepagetexte. Es gibt keinen schnelleren Weg!

  1. Schreiben Sie alle Themen für die Homepage in Frageform auf.
  2. Nehmen Sie Ihr Handy, Ihren Computer oder Ihr Diktiergerät, um das „Interview“ aufzunehmen.
  3. Geben Sie die Liste mit Fragen einem Mitarbeiter, Freund oder Partner und lassen Sie sich die erste Frage vorlesen.
  4. Antworten Sie spontan auf die Frage. Führen Sie dabei ein echtes Gespräch mit Ihrem Zuhörer.
  5. Gehen Sie so zu zweit durch jede Frage durch.
  6. Schreiben Sie hinterher Alles ab und verbessern Sie den Text da, wo Sie mit Ihrer Formulierung nicht zufrieden sind. Um Zeit zu sparen, können Sie Ihre Aufnahme auch von einem Büroservice transkribieren lassen.

Ignorieren Sie während des Interviews Sprechfehler, dumme Kommentare, Störungen, oder was immer bei der Aufnahme schief geht. Es ist ja nur eine erste Grundlage für den Homepage-Text, und Sie können später Alles verbessern.

Warten Sie ein paar Tage, bevor Sie die Homepage-Texte an die Agentur schicken.

Nachdem Sie eine Seite geschrieben haben, lassen Sie den Text 2 bis 3 Tage liegen. Danach lesen Sie ihn nochmals. Beim neuen Lesen springen Ihnen bestimmt ein paar Verbesserungsideen ins Auge!

6. Der Projektabschluss bei Ihrer Firmenhomepage: Änderungswünsche und Abnahme

Der Projektabschluss bei Ihrer Firmenhomepage: Änderungswünsche und Abnahme

Sie haben bis jetzt über die ersten fünf Schritte des Projektablaufs gelesen.

Wenn sie diese Schritte später umgesetzt haben, haben Sie wichtige Entscheidungen über die Homepage getroffen.

Sie haben…

  1. einen Domainnamen gewählt.
  2. einen Hosting-Vertrag gemacht.
  3. überlegt, wie Ihre Homepage aussehen soll.
  4. die Seitenstruktur für Ihre Homepage festgelegt.
  5. Texte geschrieben.

Bei der Erstellung der Firmenhomepage kommt dann natürlich auch Ihre Internetagentur mit ins Boot. Zum Beispiel meine Firma, die DigiStage GmbH.

Unsere Aufgaben? Wir …

  • erstellen ein Webdesign für Sie – nach Ihren Vorgaben aus Schritt 3.
  • erstellen die einzelnen Seiten Ihrer Homepage.
  • programmieren alle Funktionen, wie zum Beispiel das Kontaktformular.
  • richten Ihre Emailadressen ein.
  • veröffentlichen Ihre Firmenhomepage auf Ihrem Webserver.

Ihre Internetagentur wird also die Firmenhomepage Ihren Vorgaben entsprechend erstellen.

Wenn Alles fertig ist, sehen Sie sich jede Seite der Homepage gründlich an und melden Ihrer Agentur entsprechende Änderungswünsche.

Auf diese Punkte sollten Sie bei Abnahme der Firmenhomepage achten:

  • Entspricht das Webdesign Ihren Vorgaben?
  • Wurden alle Seiten erstellt?
  • Sind die Texte frei von Schreibfehlern und ansprechend formatiert?
  • Funktionieren alle Hyperlinks? Sowohl im Menü, als auch in den Homepage-Inhalten.
  • Werden Bilder in ansprechender Qualität angezeigt?
  • Wird die Homepage schnell geladen, oder gibt es auffällige Verzögerungen?
  • Funktioniert das Kontaktformular? Machen Sie dazu mehrere Tests mit unterschiedlichen Eingaben. Testen Sie auch unvollständig oder fehlerhaft ausgefüllte Formulare.

Wenn Sie mit Allem zufrieden sind, erklären Sie die ‘Abnahme’ der Website.

Und dann feiern Sie das Projektende und Ihre neue Firmenhomepage!

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